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De l'autre côté du Rhin - Auf der anderen Rheinseite

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Par , France Bleu Elsass

Comme tous les vendredis, Kai Littmann est avec nous pour aborder l'actualité de l'autre côté du Rhin. Wie jeden Freitag ist der Kai Littmann mit uns, um über die aktuellen Ereignisse auf der anderen Rheinseite zu diskutieren.

Kai Littmann
Kai Littmann © Radio France - X. Zaepffel

Heute ist ein seltsamer Freitag, der erste Freitag im erneuten „Lockdown“ und trotzdem schauen wir über den Rhein um zu schauen, was die deutschen Medien über das Elsass berichten. Lass mich raten, das Thema, das alle beschäftigt, ist der Coronavirus, oder?

Leider hast Du Recht, Jonathan, natürlich ist der erneute „Lockdown“ das Thema Nummer eins. Zwar hat die Kanzlerin Angela Merkel auch neue Maßnahmen für Deutschland angekündigt, die ab Montag gelten werden, aber diese Maßnahmen sind bei weitem nicht so hart wie in Frankreich. Und die deutschen Medien berichten vor allem über die extrem hohen Inzidenz-Zahlen in der Eurometropole Straßburg, die mit fast 600 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner fast zehnmal höher liegen als in der benachbarten Ortenau, die selbst bereits im roten Bereich liegt.

Jetzt erleben wir bereits das zweite Confinement – müssen wir damit rechnen, dass die Grenze doch erneut geschlossen wird?

Seit ein paar Tagen ist das plötzlich wieder ein Thema. Der Innenminister von Baden-Württemberg, Thomas Strobl, hat das Thema wieder ins Spiel gebracht, als kurzfristige Maßnahme, um die Ausbreitung des Virus vom Elsass aus zu stoppen. Allerdings stößt sein Vorschlag auf wenig Echo, denn die Wunden der ersten Grenzschließung sind noch frisch. Auf der anderen Seite darf man sich im Elsass nur noch 1 Kilometer von seiner Wohnung entfernen. Also kann man eben doch nicht mehr auf die andere Rheinseite zum Einkaufen fahren und damit ist die offene Grenze in der Praxis reine Augenwischerei.

Und was halten die deutschen Medien von den Maßnahmen in Frankreich?

Nun, die Maßnahmen werden als sehr streng betrachtet. Besonders die Schließung der Geschäfte erstaunt die deutschen Medien, da gleichzeitig die Schulen offen bleiben und die Menschen in öffentlichen Verkehrsmitteln weiter zur Arbeit fahren. Das Virus hat also tagsüber alle Chancen, sich weiter zu verbreiten, während man dem Einzelhandel den Hahn zudreht. Bereits heute sagen viele Beobachter eine Entwicklung in Frankreich voraus, die noch deutlich härter ablaufen könnte als im Frühjahr.

Und glauben die deutschen Medien, dass Weihnachten „normal“ gefeiert werden kann?

Viele Medien haben die Ansprache von Emmanuel Macron zitiert und dass dieser bereits die Möglichkeit angesprochen hat, dass Weihnachten im Lockdown stattfinden wird. Aber das werden wir in den kommenden Wochen gemeinsam erfahren…

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