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De l'Autre Côté du Rhin - Auf der Anderen Rheinseite

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Par , France Bleu Alsace

Comme chaque vendredi, Kai Littmann nous rejoint pour jeter un coup d'œil de l'autre côté du Rhin et passer en revue ce que disent les médias allemands au sujet de la France et de l'Alsace.

Kai Littmann
Kai Littmann © Radio France - X. Zaepffel

Und wieder einmal ist es Freitag und auch heute werfen wir wieder einen Blick auf die andere Rheinseite. Eigentlich erfahren wir freitags immer, was die deutschen Medien über das Elsass berichten, aber momentan holt uns immer wieder die Tagesaktualität ein. Was steht denn heute in den deutschen Medien zum Thema Frankreich und Elsass?

Nun, Jonathan, das alles beherrschende Thema ist leider nach wie vor die Pandemie. Heute wird das Robert-Koch-Institut in Berlin ganz Frankreich als „Hochrisiko-Zone“ einstufen, wie mehrere seriöse Medien wie die Frankfurter Allgemeine berichten. Und diese Einstufung wird zu neuen Schwierigkeiten in der deutsch-französischen Grenzregion führen.

Mit was für Schwierigkeiten muss man denn rechnen?

Die Erschwernisse betreffen vor allem Berufspendler, die täglich im jeweiligen Nachbarland arbeiten. Denn diese müssten bei einer Neueinstufung Frankreichs bei jeder Ein- und Ausreise einen negative PCR-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, was in der Praxis bedeutet, dass sich Berufspendler zwischen beiden Ländern alle zwei Tage nach der Arbeit oder in der Mittagspause testen lassen müssen.

Bei Zehntausenden Berufspendlern – wie soll denn das funktionieren?

Gute Frage, Jonathan, das kann momentan niemand sagen. Aber die Schwierigkeiten hören damit nicht auf. Denn dadurch, dass künftig diese Atteste bei Ein- und Ausreise kontrolliert werden müssen, wird es zwangsläufig wieder zu langen Staus an den Grenzübergängen kommen, was eine weitere Belastung für die Berufspendler ist. Dazu kommen auch noch ein paar andere Regelungen, bei denen noch nicht klar ist, ob sie auch für Berufspendler gelten, wie beispielsweise die Registrierung vor der Einreise auf einer speziellen Internet-Site.

Und was sagen die deutschen Medien zu dieser Entwicklung?

Um ehrlich zu sein, werden solche Informationen inzwischen von den meisten Menschen kaum noch wahrgenommen, es sei denn, man ist persönlich davon betroffen. Die Deutschen sind sehr stark mit der Pandemie im eigenen Land beschäftigt – und umgekehrt ist es ja das gleiche. Und selbst die Informationen aus dem eigenen Land sind nur noch schwer nachzuverfolgen, da sich permanent alles ändert, neue Maßnahmen getroffen werden, Zonen und Schwellenwerte neu definiert werden und auch im eigenen Land niemand mehr richtig durchblickt. Da ist es fast nicht möglich, die Entwicklung in anderen Ländern aufmerksam zu verfolgen.

Aber Einkaufen in den Discoutern in Deutschland hinter der Grenze, das muss man wohl jetzt vergessen?

Das musste man schon vorher vergessen, Jonathan, nur wurde in den letzten Wochen nicht sehr oft an der Grenze kontrolliert. Aber nach Deutschland zum Einkaufen zu fahren, das ist schon seit vielen Wochen verboten. Zwar sind weiterhin viele Elsässer kurz über die Grenze gefahren, aber erlaubt war das nicht und wer zufällig kontrolliert wurde, musste Strafe zahlen. Doch das geht jetzt tatsächlich nicht mehr, denn die neuen Maßnahmen werden ab Inkrafttreten am Sonntagabend systematisch kontrolliert werden. Und damit wird es auch nicht mehr möglich sein, einfach mal kurz über die Grenze zum Einkaufen zu fahren, in der Hoffnung, nicht kontrolliert zu werden. Es sieht leider ganz danach aus, als würde sich die Lage auch an der deutsch-französischen Grenze weiter verschärfen.

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