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De l'Autre Côté du Rhin - Auf der anderen Rheinseite

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Par , France Bleu Elsass

Wie jeden Freitag schauen wir auch heute auf die andere Rheinseite, allerdings nicht so sehr um zu erfahren, was die deutschen Medien über das Elsass schreiben, sondern vielmehr um einen Blick auf die Situation an der Grenze zu werfen. Wie sieht es momentan zwischen dem Elsass und Baden aus?

Amitié franco-allemande | Deutsch-französische Freundschaft
Amitié franco-allemande | Deutsch-französische Freundschaft © Getty - Patrick Seeger/picture alliance

Es hat sich nicht viel an der Situation geändert, Jonathan, auch, wenn es momentan viele Gerüchte gibt. Doch seit zwei Wochen, als die neue Corona-Regelung des Landes Baden-Württemberg in Kraft getreten ist, hat sich an der Gesetzeslage nichts geändert und Änderungen gab es lediglich bei den Öffnungszeiten der hervorragend organisierten Testzentren in Kehl, die auch Grenzgängern aus dem Elsass offen stehen.

Was viele Hörerinnen und Hörer interessiert – kann und darf man inzwischen wieder in Kehl oder anderen deutschen Grenzstädten einkaufen?

Die Antwort ist ein ganz klares „Nein“. Die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg verbietet zwar die Einreise zum Einkaufen nicht, allerdings muss man, wenn man aus Frankreich zum Einkaufen einreist, für 10 Tage in Quarantäne. Die Tatsache, dass nur stichprobenmässig an der Grenze kontrolliert wird, bedeutet keinesfalls, dass man schnell zum Einkaufen auf die deutsche Seite und zurückfahren darf. Der eine oder andere mag das riskieren und sogar damit durchkommen, aber wer erwischt wird, muss heftige Strafen bezahlen.

Und wie sieht die Situation für Grenzgänger aus?

Auch hier hat sich nichts geändert, da Frankreich insgesamt weiter als Hochrisikogebiet gilt. Also müssen Berufspendler aus dem Elsass immer noch alle zwei Tage einen neuen Test vorlegen, was allerdings in einigen Grenzstädten wie beispielsweise Kehl, durch ein sehr gut organisiertes Testangebot erleichtert wird. Die Tests sind kostenlos und können auch von Berufspendlern aus dem Elsass genutzt werden. Allerdings ist dringend zu empfehlen, sich immer wieder aktuell zu informieren, da sich beispielsweise die Öffnungszeiten der verschiedenen Testzentren immer wieder einmal ändern. Gute Informationen hierzu findet man auf der Internet-Site der Stadt Kehl, wo die Informationen ständig aktualisiert werden.

Und wie sieht es mit Besuchen bei Familienmitgliedern in Deutschland aus?

Diese sind nach wie vor möglich, also hat sich auch hierzu eigentlich nichts geändert. Für solche Besuche, aber auch wichtige Termine beim Arzt oder bei Behörden, gilt die 24-Stunden-Regel, nach der man nicht in Quarantäne muss, wenn man sich weniger als 24 Stunden in Deutschland aufhält. Allerdings ist in diesen Fällen ebenfalls ein aktueller Test und eine ausgefüllte Selbstbescheinigung, eine Attestation nötig.

Und ist damit zu rechnen, dass sich hier bald etwas ändert?

Leider nein, Jonathan. Frankreich liegt immer noch bei einer Inzidenz von rund 400 und in Baden explodieren die Zahlen wieder. So liegt die Inzidenz in der Ortenau schon wieder bei 175 und in Städten wie Kehl sogar bei 297 – Tendenz steigend. Insofern ist nicht der richtige Zeitpunkt, über Öffnungen und Erleichterungen zu spekulieren – momentan befinden wir uns mitten in der 3. Welle, die alles andere als überstanden ist…

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