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Faits divers – Justice

La chronique de Kai. Kais Kolumne

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Par , , France Bleu Elsass

Kai Littmann nous parle aujourd'hui de la coopération transfrontalière. Der Kai Littmann spricht heute mit uns über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Jonathan Wahl & Kai Littmann
Jonathan Wahl & Kai Littmann © Radio France - Jonathan Wahl

Alsace, France

Es ist wieder Freitag und wie jeden Freitag schauen wir, was man auf der deutschen Seite über das Elsass berichtet. Was für ein Thema haben wir denn heute?

Heute sprechen wir über die „B-Solutions“, eine neue Methode, mit der die grenzüberschreitende Zusammenarbeit enorm verbessert werden kann. Dabei sind zahlreiche Partner aus der Regio in einem Politprojekt unterwegs, wie der Eurodistrikt PAMINA, Infobest, das Euro-Institut oder auch das Europäische Verbraucherzentrum in Kehl.

Ist der Begriff „grenzüberschreitend“ nicht ein wenig abgenutzt? Müsste es nicht „rheinüberschreitend“ heißen?

Im Prinzip ja, doch bei diesem Pilotprojekt will man bei uns in der Regio diesen neuen Mechanismus testen, damit die Ergebnisse auch auf andere europäische Grenzregionen übertragen werden kann, durch die der Rhein eben nicht fliesst. Aber ernsthaft, das Thema ist enorm, denn, wie die elsässische Europaabgeordnete Anne Sander bei der Präsentation im Europaparlament erklärte, leben heute rund 30% der Europäer und Europäerinnen in Grenzregionen, weswegen dieses Pilotprojekt praktisch ein Drittel der ganzen europäischen Bevölkerung betrifft.

Und was genau passiert bei diesem Pilotprojekt?

Zunächst ist „B-Solutions“ eine Methode, mit der Hindernisse in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit identifiziert und analysiert werden, bevor dann konkrete Verbesserungsvorschläge an die Politik gemacht werden können. Das ist die Methode und damit diese nicht in der Theorie bleibt, hat man gleich ein Pilotprojekt mit den genannten Partnern gestartet, mit denen der Zugang zu einer grenzüberschreitenden medizinischen Versorgung erleichtert warden soll, also in einem Bereich, in dem heute noch unterschiedliche Versicherungs- und Rechtsprobleme bestehen. Hier sollen nun konkrete Verbesserungen durchgeführt werden.

Und gibt es viele solcher Hindernisse in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit?

Oh ja – bei der Präsentation von „B-Solutions“ sagte der Direktor des Eurodistrikts PAMINA, dass man in einer ersten Phase bereits 239 solcher Hindernisse identifiziert hat und da kommen sicherlich noch einige dazu.

Und bezieht sich dieses Projekt nur auf den Bereich der Gesundheitsversorgung?

Das Pilotprojekt ja, die Methode nein. Da man weiß, dass es solche Hindernisse überall gibt, soll die Methode für alle Bereiche angewendet werden. Für uns in der deutsch-französischen Grenzregion haben wir einen besonderen Vorteil, wenn es um die praktische Umsetzung geht – der Aachener Vertrag, der im Januar unterzeichnet wurde, sieht die Möglichkeit vor, Ausnahmeregelungen von bestehenden Vorschriften zu erhalten, wenn damit ein grenzüberschreitendes Projekt ermöglicht werden kann. Daher ist PAMINA der ideale Ort für ein solches Pilotprojekt. Und wenn das für die Gesundheitsversorgung klappt, dann kann es auch in anderen Bereichen funktionieren. Jetzt heißt es also Daumen drücken, damit das alles gut funktioniert!

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