Retour
Provence-Alpes-Côte d'Azur Corse Auvergne-Rhône-Alpes Grand Est Bourgogne-Franche-Comté Occitanie Nouvelle-Aquitaine Centre-Val de Loire Île-de-France Hauts-de-France Normandie Pays de la Loire Bretagne
  • Toute la France
  • Auvergne-Rhône-Alpes
  • Bourgogne Franche-Comté
  • Bretagne
  • Centre-Val de Loire
  • Corse
  • Grand Est
  • Hauts-de-France
  • Île-de-France
  • Normandie
  • Nouvelle-Aquitaine
  • Occitanie
  • Pays de la Loire
  • Provence-Alpes-Côte d'Azur
Changer de région
Centre-Val de Loire
Changer de région
Corse
Changer de région
Hauts-de-France
Changer de région
Normandie
Retour
Rendez-vous d'actualités

La chronique de Kai - Kais Kolumne

-
Par , , France Bleu Elsass

Kai Littmann est avec nous pour parler aujourd'hui du renforcement des mesures de sécurité du Marché de Noël de Strasbourg. Der Kai Littmann ist heute mit uns, um über die Verstärkung der Sicherheitsmaßnahmen des Straßburger Weihnachtsmarkts zu diskutieren

Kai Littmann
Kai Littmann © Radio France - X. Zaepffel

Strasbourg, France

Es ist Freitag und wie jeden Freitag schauen wir auf die andere Rheinseite um zu erfahren, was die deutschen Medien so über das Elsass berichten – was haben wir denn diese Woche für ein Thema?

Diese Woche haben wir ein schwieriges Thema, das die deutschen Medien sofort aufgenommen haben – die verschärften Sicherheitsmaßnahmen für den berühmten Straßburger Weihnachtsmarkt, der in diesem Jahr eine Art „Hochsicherheits-Weihnachtsmarkt“ werden wird.

Kurz zur Erinnerung – was für Maßnahmen sind denn geplant?

Jede Menge Sicherheit – verschärfte Personen- und Taschenkontrollen, mehr Polizei und Militär, weniger Zugänge zur Innenstadt, nicht angefahrene Haltestellen für Bus und Tram – vom 22. November bis zum 24. Dezember verwandelt sich die Straßburger Innenstadt in eine Festung. Und erstaunlich ist, dass diese Festung eine „Halbtags-Festung“ wird, denn außerhalb der Öffnungszeiten ist die Innenstadt frei zugänglich, ohne Kontrollen, ohne Hindernisse.

Aber mehr Sicherheit ist doch eigentlich eine gute Sache, oder sehen die deutschen Medien das anders?

Im Prinzip ja, doch dadurch, dass von abends 22 Uhr bis morgens 10 Uhr jeder Terrorist ungehindert in die Stadt spazieren und dabei mitbringen kann, was er will, ist diese Sicherheit sehr relativ. Die Medien berichten allerdings sehr neutral, denn man versteht, dass die Stadt es sich nicht leisten kann, auf Sicherheits-Maßnahmen zu verzichten. Man darf sich nicht vorstellen, dass es zu einem
Zwischenfall kommt, ohne dass die Stadt diese Maßnahmen ergriffen hat – und das geht auch nicht. Nur – zwischen Soldaten, Polizisten in Uniform und in Zivil wird die Atmosphäre nicht sehr weihnachtlich werden.
 

Und was schlagen die deutschen Medien vor?

Nun, heute kann man nachlesen, dass es sich vielleicht lohnt, lieber die kleineren, dafür aber authentischen Weihnachtsmärkte zu besuchen und zwar auf beiden Seiten des Rheins. Am ganzen Oberrhein finden wunderschöne Weihnachtsmärkte statt und diese kann man besuchen, ohne dass man das Gefühl hat, mitten in einem Armee-Manöver gelandet zu sein...

Der Trend geht also eher zu kleineren Weihnachtsmärkten? 

Ganz klar ja. Denn man sollte nicht vergessen, dass es das Weihnachtsfest und nicht das Fest der Einzelhändler ist – wenn es so weiter geht, werden immer weniger Touristen kommen, denn die Magie der Weihnacht und der Adventszeit leidet doch unter dieser massiven Präsenz von Polizei und Militär, auch wenn im Grunde alle für mehr Sicherheit sind. Es wird darauf ankommen, ein gesundes Gleichgewicht zwischen Sicherheit und Weihnacht zu finden – wenn man versucht alles der Sicherheit zu opfern, wird am Ende weder Weihnacht noch Sicherheit übrigbleiben...

Choix de la station

À venir dansDanssecondess

France Bleu